Zum Nachdenken

Home
Tommy
Ausstellungen Tommy
Ringo
Ausstellungen  Ringo
Ahnentafel Tommy
Ahnentafel Ringo
Zum Nachdenken
Links
Kontakt
Fotoalbum

 

Wie erziehe ich meinen Menschen


Schlafen
Sorge dafür, daß du am Tag genug Schlaf bekommst, damit Du zwischen 2.00 Uhr und 4.00 Uhr morgens frisch und ausgeruht spielen kannst.
Niemals - unter welchen Umständen auch immer, gebe nach und schlafe in deinem eigenen Bett!
Auf dem Schoß ist der beste Platz für ein Nickerchen. Die meisten Hundebesitzer - wenn sie richtig abgerichtet sind - werden es nicht wagen aufzustehen oder Dich in irgend einer      anderen Art und Weise zu stören.
Merke: Wenn ihr zu groß seid, um auf dem Schoß zu schlafen, gewöhnt Euch an, Herrchens oder Frauchens Füße als Kopfkissen zu benutzen.

Essen
Friss niemals das Futter aus Deinem Napf, wenn Du auch etwas vom Tisch bekommen kannst (entweder durch Betteln oder einfache Selbstbedienung) .
Gib Dich niemals mit einem; hervorragendem, ausgewogenem Premiumfutter zufrieden. Wende Dich langsam angewidert von Deinem Napf ab und gehe unzufrieden weg. Wenn Du das 2 bis 3 Tage durchhalten kannst, werden sie Dich mit Leckereien wie Gehacktem, Würstchen usw. überhäufen.

Erbrechen
Erbrechen ist eine Deiner wertvollsten und effektivsten Fähigkeiten, die Du einsetzen kannst, um Deinen Leuten ein wenig Disziplin beizubringen.
Wenn Du merkst, daß es hochkommt, springe schnell aufs Bett, die Couch oder einen guten Stuhl. Falls Du das zeitlich nicht mehr schaffst, tut es zur Not auch ein Kleidungsstück.

Türen aufmachen
Erlaube grundsätzlich keine geschlossenen Türen!
Um eine Tür aufzukriegen, stelle Dich auf Deine Hinterbeine und fange zu jaulen an, während Du mit den Vorderbeinen kräftig an der Tür kratzt.
Wenn die Tür dann offen ist, musst Du nicht unbedingt durchgehen. Du kannst doch Deine Meinung ändern... auch mehrere Male hintereinander.

Gäste
Finde schnell heraus, welche Gäste absolut keine Hunde mögen, und laufe sofort zu ihnen. Bei der erstbesten Gelegenheit springst Du ihnen auf den Schoß und heißt sie herzlich in Deinem Zuhause willkommen.
Es kann auch nicht schaden, wenn Du dabei noch ein wenig Futter am Maul (oder an den Ohren) hast. Wenn Du es dir dann auf dem Schoß bequem machst, achte auf die Farbe der Kleidung. Suche immer eine aus, die Deine eigenen Farben betont. So psst z.B. weißes Fell ganz hervorragend zu einer schwarzen Hose.
Begleite Deine Gäste stets zur Toilette. Das erfordert die Höflichkeit und Du musst nicht einmal etwas tun. Setze Dich einfach hin und sieh zu!
Falls ein Gast so was sagt wie: Ach, ist der aber süß! zeige Langeweile oder Verachtung.

Wenn Du rechtzeitig anfängst, Deine Familie zu erziehen, wird es nicht lange dauern, bis Du einen gemütlichen, gut funktionierenden Haushalt hast

 

Warum ist es so schön, ein Hund zu sein?


Niemand erwartet von einem, dass man jeden Tag badet

Wenn es juckt, kratzt man sich einfach.

Es fällt niemandem auf, wenn einem an den unmöglichsten
Körperstellen Haare wachsen.

Man kann sich stundenlang mit einem Knochen amüsieren.

Man kann den ganzen Tag herumliegen, ohne Angst zu haben, dass man rausgeworfen wird.

Man kriegt keinen Ärger, wenn man einem Fremden seinen Kopf in den Schoß legt.

Man freut sich immer, dieselben Leute wieder zu sehen.

So etwas wie schlechtes Essen kennt man nicht.

Man bekommt jeden Tag etwas Leckeres serviert.

Man kriegt alles, wenn man nur treuherzig genug guckt.

( Dawn Dressler )

 

Hunde kennen keinen Hass, Missgunst oder Neid !

gez. Heiko - 29.02.2008



Ich bin verspielt, ich bin noch klein und meine Seele ist noch rein. Ich hab gewartet auf einen Freund,
auf jemanden, der mich mag.

Dann kamst du - ach, wie hab ich mich gefreut! Ich wusste nicht wie es sich fühlt -
wenn Menschenhand nach einem greift!

Doch dann!!!! Es tat so weh. Ich wusste nicht warum. Von jetzt an deine Hände - für mich nur Schläge bedeuten. Ich bin fertig, voller Schmerzen.
Nein, mein Schreien und Wimmern hat niemanden gestört.

Jetzt ist die Zeit sich mal zu wehren, nach deinen Händen mal zu beißen.Doch es wird schlimmer und geht weiter, Schlag für Schlag und Tag für Tag.
Ich habe Durst und Hunger. Ja, du mein Herrchen gibst mir was. Es schmeckt nicht gut, doch was soll ich machen? Es ist halt Blut!!

Ich wachs heran und wachs heran, Schläge sind Routine! Doch dann.... Ein Kalb man mir zu Füßen legt, mich dazu zwingt und mit der Stange schlägt!
Ach! Das will das Herrchen nun von mir! Zerfetzen soll ich nun das Tier! Ich hoff' oh Herrchen, das ist gut!? Doch du, du hast nur noch mehr Wut!

Zerrst mich herbei und noch so einen wie mich. Ein Freund? Nein! Den kenn' ich nicht. Oh ja, mein Herrchen, den zerfetze ich auch für dich!
Ich dachte Gutes wäre nun vollbracht. Das Töten hast du mir beigebracht!!!

Meine Seele ist auf ewig nun zerstört und es gibt keinen, der mein Wimmern hat gehört. Was heute ich - bist morgen du!
Schreit es hinaus in die ganze Welt! Nur ein gutes Herrchen, auch ein gutes Tier erhält!!!

Einen Kampfhund gibt es nicht, der ist von Menschenhand gemacht! Drum gebt auf eure Hunde acht!
Denkt mal darüber nach!

 

gez. Toni 29.03.2008



Wenn alle dich meiden und hassen,ob mit oder ohne Grund,wird einer dich niemals verlassen,und das ist dein treuer Hund.

Und würdest du ihn sogar schlagen,ganz herzlos und ohne Verstand,er wird es geduldig ertragen,und leckt dir dafür noch die Hand.

Nur Liebe und selbstlose Treue hat er für dich immer parat! Er beweist es dir täglich aufs Neue,wie unsagbar gern er dich hat.

Nennst du einen Hund dein eigen,wirst du nie verlassen sein,und solltest du vor Einsamkeit schweigen,denn du bist doch niemals allein.

Wird einst der Tod dir erscheinen,und schlägt dir die letzte Stund',wird einer bestimmt um dich weinen,und das ist dein treuer Hund.

Drum schäm' dich nicht der Tränen,wenn einmal dein Hund von dir geht.Nur er ist, das will ich erwähnen,ein Wesen, das stets zu dir steht.

 

gez. Birgit 29.03.2008
--------------------------------------------------------------------Brief eines Hundewelpen


An Herrchen und Frauchen !

 


Heute bin ich gestorben.

Ihr habt genug von mir gehabt. Ihr habt mich in ein Tierheim gebracht. Es war überfüllt. Wahrscheinlich bin ich unter einem unglücklichen Stern geboren.
Jetzt liege ich in einem schwarzen Plastiksack. Mein Halsband, das zu klein war und auch schmutzig, hat die Frau, die mich auf das ewige Jagdfell geschickt hat, abgenommen.
Das und die kaum benutzte Leine, die Ihr hier gelassen habt, wird ein anderer Welpe bekommen.

Hätte es sein können, dass ich immer noch bei Euch zu Hause wäre, wenn ich den Schuh nicht zerkaut hätte ?
Ich wusste nur, dass es Leder ist, es lag vor mir auf dem Boden. Ich wollte nur spielen. Ihr habt vergessen Hundespielzeug zu kaufen.

Hätte es sein können, dass ich immer noch bei Euch zu Hause wäre, wenn ich stubenrein gewesen wäre? Ihr habt meine Nase da reingedrückt.
Ich verstand es nicht. Es gibt doch Bücher und Schulen, wo man lernen kann, wie man Welpen so etwas beibringt.

Hätte es sein können, dass ich immer noch bei Euch zu Hause wäre, wenn ich keine Flohe in die Wohnung geschleppt hätte?
Aber ohne Mittel kann ich sie nicht los werden.

Hätte es sein können, dass ich immer noch bei Euch zu Hause wäre, wenn ich nicht gebellt hätte? Aber ich habe doch nur gesungen:
Ich bin da, ich bin da, ich bin erschrocken und so einsam. Ich möchte Euer bester Freund werden.

Hätte es sein können, dass ich immer noch bei Euch zu Hause wäre, wenn ich Euch erfreut hätte?
Aber wenn Ihr mich schlagt, wie kann ich Euch da erfreuen ?

Hätte es sein können, dass ich immer noch bei Euch zu Hause wäre, wenn Ihr mich gelehrt hättet, mich richtig zu benehmen?
Nach der ersten Woche, habt Ihr keine Zeit mehr für mich gefunden. Ich habe den ganzen Tag auf Euch gewartet.

Heute bin ich gestorben.


Euer Welpe


 

 


 

Home | Tommy | Ausstellungen Tommy | Ringo | Ausstellungen  Ringo | Ahnentafel Tommy | Ahnentafel Ringo | Zum Nachdenken | Links | Kontakt | Fotoalbum

Stand: 08.02.12